Der Australien Silky Terrier - Buch in Deutscher Sprache - Zucht Standard - Rassen Beschreibung Und Intersantes Uber Land und Lauete in Australien. Yorkshire Terriers and Silky Terriers All General information - in English / - Der Australien Silky Terrier - Der Australien Terrier - Der Yorkshire Terrier - in Deutsch - (German) - Invormationen.
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Der Australien Silky Terrier - Yorkshire Terriers and Silky Terriers - Dogs

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Ein Buch von Helmut Dressler - Erste Seite
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Dieses Buch soll allen Liebhabern und Züchtern der australischen  Terrier ein breiteres Wissen  über die Zucht,  Standard, Pflege, Haltung, vermitteln. ( HISTORY IN DEN 1960-1980 in Deutschland )
 
Die kurze Zusammenfassung zu diesem Thema soll dazu beitragen  - durch eine erste deutschsprachige Veröffentlichung dass die Erstbesitzer von australischen Terriern  genügend  wissen besitzen, um mit Problemen fertig zu werden, die beim Hunde-kauf auftreten. Langjährige Zucht von Australian und Silky Terriern in Australian und Deutschland  gab die Erfahrung - Grundlage für dieses Büchlein.
Helmut Dressler - Kirchsteige  D-7531 Eisingen bei Pforzheim.

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Vorwort.
Als meine Familie und ich 1960 nach Australien kamen, um Land und Leute kennen zu lernen, wussten wir noch nicht, dass es diese zwei kleinen liebenswerten australischen Terrier-Rassen gibt. Eines Tages fuhren wir -und so begann unser besonderes Verhältnis zum Australian Silky-Terrier und zum Australian-Terrier- von der Hauptstadt Canberra an die nicht weit gelegene Küste zum Baden. Leider mussten wir wegen eines undichten Kühlers anhalten und hierfür Wasser besorgen. Es war mitten im Busch, weit und breit war kein Haus zu sehen, außer einem kleinen sandigen Weg mit einem Wegweiser, der zu irgendeiner Behausung führte. wir dachten, wo Menschen wohnen, musste es ja Wasser geben. Auf dem sandigen, ausgewaschenen, welligen Weg kamen wir an ein Tor, das unseren Europäern Augen merkwürdig vorkam: Es war recht breit, aus Eisen- rohr und Maschendraht, nicht hoch, aber wackelig. Oben prangte ein Schild: "Privatbesitz Fernbleiben! Nach dem Durch- gehen bitte wieder schließen !". Wir zögerten einige Se- kunden, gingen durch und schlossen wieder hinter uns.
Wir waren noch keine 100 meter gegangen, als uns zwei Australian Terrier stellten. Die zwei kleinen, struppigen Burschen
hatten wir vorher noch nie gesehen. Wir waren erstaunt über ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein. Sie hielten uns im Schach aus einem Abstand von ca. zwei Metern. Es war zwecklos, mit Drohen und Schimpfen weiterzukommen. In diesen Augenblicken kam der Besitzer mit einem Landrover angefahren. Er befahl seinen zwei kleinen Haudegen, in seinem Jeep Platz zu nehmen. Wir waren erstaunt über die Wendigkeit und Sprungkraft der bei- den kleinen Australian-Terrier, die aufs Wort gehorchten und auf die Ladefläche sprangen. Dann kam der Farmer auf uns zu und fragte, was er für uns tun könne. Wir erzählten ihm unser Missgeschick. Er erwiderte, wir sollten uns keine Sorgen machen, alles werde bald erledigt. Da aber jetzt Teezeit sei, müssten wir erst mit ihm zusammen in sein Haus kommen und ei- ne Tasse Tee trinken. Bei 35° im Schatten und staubigem Weg und Busch willigten wir gerne ein. Das Farm haus lag nicht weit hinter einer Biegung des Weges im Schatten großer Kiefern.
Rings um das Haus: ein herrlich gepflegter grüner Rasen.
Wir nahmen vor dem Haus unter einer von Passionsfrucht bewachsenen Pergola Platz, als der Farmer uns den Tee brachte.
In Australien geht das so: Er stellte den etwas unansehnlichen Tea Pot aus Aluminium auf den Tisch, klopfte mit dem Löffel dagegen und sagte, der Tee müsse sich erst setzen, da- rum müsse er klopfen. Der Tee wurde mit frischer Milch und Gebäck serviert. Und während wir unseren Tee auf australisch tranken, erzählte er uns viel Wissenswertes von den kleinen, fröhlichen Hunden, die uns bis dahin keine Sekunde aus den Augen gelassen hatten. Nach einigen Stunden der Geselligkeit dankten wir für den Tee und die Gastfreundschaft. Er begleitete uns zu unserem Wagen und lud uns ein, wieder einmal vorbeizuschauen; es sei eine willkommene Abwechslung in sei- ner Einsamkeit. Von soviel Offenherzigkeit waren wir sehr gerührt; wir hatten den Eindruck, das wir an diesem Tag Australien sehr viel besser kennengelernt hatten.
Wir wohnten derzeit in Canberra und hatten dort ein kleines Häuschen mit Garten. Seit diesem Treffen hatte mich der Gedanke, einen solchen kleinen, wachsamen Terrier anzuschaffen, nicht zur Ruhe kommen lassen.
Ich besprach es mit meiner Frau, und "einstimmig" beschlossen wir, das ein solcher kleiner kinderfreundlicher Australian-Terrier ins Haus muss. Das war jedoch einfacher gesagt als getan, denn woher sollten wir so schnell einen bekommen? Ein erfahrener Hundebesitzer warnte mich vor einem übereilten Kauf eines Australian-Terrier, womöglich von einem Händler oder aus einem Geschäft. Nein, sagte er, bei einem solchen Kauf wisse man oft nicht, ob alles stimme, was auf den Papieren geschrieben steht.
Also entschloss ich mich, über den Australian Kennel Club, den der F.C.I. angeschlossenen Züchter verband, einen namhaften Zwinger ausfindig zu machen. Ich hatte Glück: In der- selben Stadt wohnte ein Mr. A. Grabham, ein, wie es sich herausstellte, erfahrener Züchter des Australian-Terrier. Wir besuchten ihn und waren sofort überzeugt: Nur hier, beim Züchter, darf man Welpen kaufen. Denn hier in der Familie Grabham hatte der Welpe die mir richtig erscheinende Pflege, Erziehung und Geborgenheit, die jeder aufwachsende Welpe unbedingt benötigt. Enttäuscht waren wir zwar, als wir er- fahren mussten, dass uns Mr. Grabham nicht sofort einen Welpen mitgeben konnte. Nach einiger Wartezeit brachte jedoch die Hündin fünf prachtvolle Welpen zur Welt. Als diese zehn Wochen alt waren, rief uns Mr. Grabham an und teilte uns mit, wir wären jetzt stolze Besitzer einer Australian-Terrier- Hündin. Wir standen noch lange in Kontakt mit A. Grabham, der uns stets mit Rat und Tat behilflich war.
Wir waren von da an auf Hund eingestellt und hatten dabei ein schönes Hobby gefunden, das uns stets Abwechslung bereitete. Wir besuchten in der Folge einige Hundeausstellungen und lernten dort einige andere Züchter und Aussteller kennen. Meiner Frau gefiel besonders der Australian Silky-Terrier mit seinen Seiden haaren, der auf jeder Ausstellung zu sehen war. Unsere nächste Hündin, die wir zu kaufen gedachten, sollte also so eine Australian Silky-Terrier-Hündin sein. Warum wohl ? Meine Frau war der Meinung, ich hätte meinen Australian- Terrier, und sie hätte dann gerne einen kleineren, der nicht haart und leicht zu pflegen ist, mehr für sich. Meine Tochter bekräftigte diesen Wunsch, und so ergab es sich, das wir bei einer Silky-Terrier-Züchterin, Mrs. M. Mayer aus Canberra, eine schöne Hündin zur Zucht erwarben. Von dieser Zeit an bereiteten wir uns darauf vor, eine kleine Hobby- Zucht zu betreiben. Diese Idee gelang uns mit Hilfe einiger Hobbyzüchter, die ich hier   gerne und stolz erwähnen möchte: Mr. und Mrs. Morgan aus   Sydney, Mr. und Mrs. Grabham aus Canberra, Mrs. Mayer aus Canberra sowie Mrs. Sutton aus Canberra. Und so begann eigentlich mein schönstes Hobby. 1974, als wir uns auf  die Heimreise nach Deutschland begaben,waren wir uns einig darüber, dass alle unsere Hundchen mit uns kommen müssten. In Deutschland angekommen, suchten wir erst ein geeignetes Domizil für uns und unseren Zwinger. In einem kleinen Bauernhof in einem kleinen, Hunde-freundlichen Dorf namens Eisingen bei Pforzheim fanden wir es.
 
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DER AUSTRALIAN SILKY·TERRIER
Wissen Sie, was ein   Australischer Silky-Terrier ist ? Es ist ein kleiner, lustiger Geselle - ein unkomplizierter, pflegeleichter und gehorsamer Hund, der alles mitbringt, was ein Großstadtmensch, der sich einen Hund wünscht, sucht. Leider ist der Silky in Deutschland immer noch sehr selten, obwohl er wegen seiner Vorzüge bereits viele Freunde gewonnen hat. Vielleicht ist auch Ihr nächster Hund schon ein Silky-Terrier !

DIE  VORGESCHICHTE
 
Der Silky-Terrier Ist ein vornehmlich und ursprünglich in Australien gezüchteter kleiner Hund. Nachfolgend eine Studie über die Entstehungsgeschichte dieses mutigen und tapferen kleinen Hundes, dessen Vorfahren hauptsächlich der elegante, bild schöne Yorkshire Terrier und der zähe, mutige und kraftvolle Australian Terrier waren. Sicherlich haben noch andere Rassen wie zum Beispiel der Dandie Dinmont Terrier zu seinem heutigen Aussehen beigetragen. Der Beweiß dafür ist der etwas hellere, seidige Haarschopf. Die Farbzusammenstellung des Silky ("blue and tan") resultiert hauptsächlich aus den beiden Vorfahren Yorkshire und Australian Terrier. Auch die Größe des Silky, die genau zwischen diesen beiden Züchtungen liegt, weist auf die genannten Vorfahren hin. Die richtige Größe (Schulterhöhe) liegt Zwischen 20-26 cm: Züchtungen unter 20 cm und nicht zulässig.
Das Gewicht beträgt sechs bis neun Pfund.

 
Der Standard beschreibt den Silky als "moderatorly low set", d.h. der Körper soll ein Fünftel länger Bein als er hoch ist. Das Haar muss seidig und im wesentlichen kurzer als beim Yorkshire Terrler sein. Die deutsche Übersetzung des Namens "Silky-Terrier" bedeutet ja auch "Seiden Haar-Terrier". warum wohl und zu welchem Zweck wurde in Australien ein solcher kleiner Hund gezüchtet ? Die Idee kam von einigen Yorkshire-Terrier und Australian Terrier Zuchtern, die einen "Toy Dog" züchten wollten einen mehr auf australische Verhältnisse und Gegebenheiten zugeschnittenen Haus-Hund.
 
Die Erbanlagen der jagenden und Wache haltenden vorfahren stecken einem Sllky-Terrier aber noch heute im Charakter. Nachweisliche Berichte äug dem Jahre 1872   bestätigen, dass der Silky Terrier damals noch "Broken-Coated-Terrier (Black arid Tan)" genannt- von den Ausstellern (Züchtern) Barker, T. Barnard, P. Gregg, R. Miller und J.J. Wentwoorth in der 2. Royal Melbourne Show in zwei getrennten Klassen ausgestellt wurde. Die zwei getrennten Klassen teilen sich auf in die Hunde unter neben Pfund Gewicht und die darüber. W.E. Bashaw aus Südaustralien und J. Hamilton aus Victoria stellten diesen Hund 1884 aus und nannten ihn dabei "Broken Coated Toy Terrier.
 
Coated-Toy-Terrier".   1888 wurde in Victoria der gleiche Typ von T. Morris ausgestellt; er trug jetzt den Namen "Broken Coated-Blue-Terrier".
Von dieser Zeit an wurden überwiegend "Broken-Coated-Blue-Terrier" unter sieben Pfund Gewicht
gezüchtet und ausgestellt. Um das Jahr 1900 wurde dann der erste Australian Terrier-Club gegründet. 1904 wurde er in "Victorian-Silky und Yorkshire-Terrier-Club" umbenannt. Im gleichen Jahr gab der Club die ersten Zuchtbestimmungen für Victorian-Silky und Yorkshire-Terriers heraus.
Kurze Zeit später gründeten   auch die Silky-Terrier Züchter in Sydney ihren Sydney-Silky-Club, der damals der größte Silky Club in Australien wurde. Daher stammt auch noch der Name "Sydney Silky", der von manchen Leuten falsch verstanden wird, die dann nachfragen, ob "Sydney Silky" wieder eine eigene Rasse sei.
Da Australiens Großstädte,   Z.B. Melbourne und Sydney, sehr weit auseinander liegen und die damaligen Transportmittel und Wege nicht so gut waren wie heute, entstanden einige Abweichungen in den Silky Zuchtbestimmungen und hinsichtlich des einheitlichen Namens dieser kleinen Rasse.
Die Sydney'er Züchter nannten ihren Silky "Sydney-Silky", der in der Decke (die Farbe des Rückens) etwas anders war als der "Victorian Silky" aus Melbourne. Deshalb heißt es noch heute im Standard "blue arid tan" oder "graublau und tan". je satter die Farben sind, desto besser das gilt besonders für das "tan". Die Farbe "stahlblau und tan", die der des Yorkshire Terriers entspricht, wird beim Silky nicht gewünscht. Die Zuchtbestimmungen wurden am 3. März 1959 grundlegend geändert und verbessert. Der Australian National Kennel Council legte einen gemeinsamen nationalen Namen fest er lautete ab sofort "Australian Silky-Terrier". Aber nicht nur der Name wurde geändert, auch die Zuchtbestimmungen wurden erneuert. Sie galten nun für ganz Australien. Zu erwähnen ist hier, dass der verstorbene Frank Langmore, der Präsident und Mitbegründer des Australian National Kennel Council war, viel dazu beigetragen hat, dass es jetzt einheitliche Zucht Bestimmungen und einen einheitlichen Namen für den Silky Terrier gibt.
 
Da Australiens Großstädte, Z.B. Melbourne und   Sydney, sehr weit auseinander liegen und die damaligen Transportmittel und Wege nicht so gut waren wie heute, entstanden einige Abweichungen in den Silky-Zuchtbestimmungen und hinsichtlich des einheitlichen Namens dieser kleinen Rasse. Die Sydney'er Züchter nannten ihren Silky "Sydney-Silky", der in der Decke (die Farbe des Rückens) etwas anders war als der "Victorian Silky" aus Melbourne. Deshalb heißt es noch heute im Standard "blue und tan" oder "graublau und tan". je satter   die Farben sind, desto besser das gilt besonders für das "tan". Die Farbe "stahlblau und tan", die der des Yorkshire Terriers entspricht, wird beim Silky nicht gewünscht. Die Zuchtbestimmungen wurden am 3. März 1959 grundlegend geändert und verbessert. Der Australian National Kennel Council legte einen gemeinsamen nationalen Namen fest er lautete ab sofort "Australian Silky-Terrier". Aber nicht nur der Name wurde geändert, auch die Zuchtbestimmungen wurden erneuert. Sie galten nun für ganz Australien. Zu erwähnen ist hier, dass der verstorbene Frank Langmore, der Präsident und Mitbegründer des Australian Nationai Kennel Council war, viel dazu beigetragen hat, dass es jetzt einheitliche Zucht Bestimmungen und einen einheitlichen Namen für den Silky Terrier gibt.
In den Dreissig'er Jahren wurden die ersten   Australian Silky Terriers nach Übersee gebracht, hauptsächlich nach Nord Amerika und Europa. 1954 waren es jedoch noch weniger als 50 Hunde dieser Art, die in Amerika registriert waren.
Am 1.5.1959 wurde der Australian Silky Terrier offiziell beim American Kennel Club als Silky Terrier anerkannt und die Zucht Bestim  mungen festgelegt. Die Zuchtbestimmungen in Amerika weichen von   denen in Australien nur in einigen wenigen Punkten ab:
 
1. In der Höhe darf der Silky nicht weniger als 20,5 cm haben, jedoch maximal 25,5 cm. Das Gewicht liegt zwischen acht und zehn amerikanischen Pfund.
2. Die Rückenlinie   darf nach dem amerikanischen Standard über den Lenden etwas überbaut sein; dagegen ist nach dem Australischen Standard die Rückenlinie gerade erwünscht. Da in Deutschland aber   beide Silky Typen prozentual gleich stark vertreten sind, sollte man einen goldenen Mittelweg bei den Züchtern und den Richtern finden, damit diese kleine Rasse mit Erfolg in Deutschland und anderen europäischen Ländern weiter gezüchtet wird.
 
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Offizieller Zuchtstandard von 1979 /  (Neuer Standard--->
Der offizielle   Zuchtstandard wurde anerkannt und übernommen vom Australian National Kennel Council (ANKC) am 30. März 1958.
 
Allgemeine Erscheinung:   Der Hund ist kompakt gebaut, mäßig nieder läufig, von mittlerer Körperlänge mit zierlichem Gebäude, doch ausreichend kräftig, um ihm zuzutrauen, dass er Ratten und Mäuse jagen und töten kann. Er soll die typischen Kennzeichen des Terriers aufweisen, d.h. wachsam, lebhaft und intelligent sein. Das gescheitelte, glatte, seidige Haar soll gut gepflegt aussehen.

Kopf: Mäßig lang, etwas kürzer zwischen Nasenspitze und Augenmitte als von diesem Punkt bis zum Ende des Hinterhauptes.
 
Der Kopf muss stark sein und Terrier Charakter zeigen. Mäßig, breit zwischen den Ohren, Schädel flach, ohne Rundung zwischen den Augen.
 
Das Haar soll keineswegs lang über das Gesicht fallen. Weicher, heller Haarschopf, der nicht die Augen verdecken soll.

Augen:
Klein, rund und möglichst dunkel, mit   wachsamem, klugen Ausdruck.

Ohren: Klein, V-förmig, samt-fein, hoch angesetzt   und aufrechtstehend; völlig frei von   langem Haar.
 
Nase: Schwarz.
 
Fang und Gebiss: Starke Kiefer; gleichmäßige, nicht zu eng stehende Zähne obere   Schneidezähne passen gut über die unteren (Scheren Gebiss). Lippen gut anliegend und rein.
 
Hals: Mittellang, schlank, im Nacken leicht gewölbt; reich mit langem seidigem Haar bedeckt.
 
Körper: Mäßig lang im   Verhältnis zur Höhe des Hundes. Gerader Rücken, gut gewölbte Rippen, die sich bis zu den
 
kräftigen Lenden erstrecken. Mäßig breite und tiefe Brust.
 
Vorhand: Feine und   gut zurückliegende Schultern, gut abgewinkelte obere Vorderläufe (humerus) eng an den Rippen
 
anliegend. Ellenbogen weder nach innen noch nach außen gedreht. Untere Vorderläufe mit.feinen runden Knochen, gerade und gut unter dem Körper sitzend und mit kräftigen Fesseln.
 
Hinterhand: Gut  entwickelt. Die Kniegelenke sollen stark gewinkelt und die Sprunggelenke gut gebogen sein. Von hinten gesehen sollen die Sprunggelenke gut herunter-gezogen wirken und parallel zueinander stehen.
  
Rute: (Muss kupiert   werden;) Ja so war es mal in den 70-gern. Heute soll Die Rute gerade, aber nicht zu "lustig" getragen werden.
 
Pfoten: Kleine, runde   Katzenpfoten mit geschlossenen Zehen und schwarzen oder sehr dunklen Nägeln.
 
Behaarung: Fein, glänzend   und seidig. Wünschenswert ist eine Haarlänge zwischen 12 und 15 cm von hinter den Ohren bis zum
 
Ruten-Ansatz. Von den Knien und den Sprunggelenken bis zu den Pfoten müssen die Läufe frei von langem Haar sein.
 
Farbe: Blau und   rot-gold bis lohfarben oder graublau und rot-gold bis lohfarben; je leuchtender diese Farben sind, desto
 
besser. Das Blau der Rute soll sehr dunkel sein. Die Farben sind wie folgt verteilt: Silberner bis heller Haarschopf ist
wünschenswert; rot-gold bis lohfarben rund um den Ohr-Ansatz, die Schnauze und seitlich daneben; blau von der Schädelbasis bis zum Ruten ende, entlang der Vorderläufe bis zu den Knien und entlang den Schenkeln bis zu den Sprunggelenken; rot-gold bis lohfarbene Linie die Kniegelenke herunter und von Knien und Sprunggelenken bis zu den Pfoten und um den After herum.
 
Gewicht: Es soll vorzugsweise zwischen 3,0 und 4,5 kg liegen.
 
Schulterhöhe: Ungefähr zwischen 20 und 25 cm.   

Gang Werk: Soll frei und geradeaus gerichtet   sein, nicht zu locker in den Schultern und an den Ellenbogen. Die Pfoten oder Fesseln sollen nicht gedreht werden. Die Hinterhand soll eine kräftige Vorwärtsbewegung ermöglichen, bei bester Beweglichkeit der Knie und Sprunggelenke. Von hinten gesehen soll der Gang weder zu eng noch zu breit sein.

Schwerwiegende Fehler: Nase nicht schwarz;   Behaarung gelockt, wollig, gewellt, kurz oder Rauh-haarig. Farbe nicht blau und rot-gold bis lohfarben oder nicht graublau und rot-gold bis loh-Farben (ausgenommen Welpen). Die blaue Körper Behaarung darf keine rot-goldenen  oder Bronze farbene Töne aufweisen und die rot-goldene Zeichnung muss frei von schmutzfarbenen (rußigen) oder dunklen Schattierungen sein.

Gebiss: vor- und Rück-biss. Gewicht: Über- oder Untergewicht.

Außerdem: weiße Krallen, Schafs Nacken, schmächtiger, grobschlächtiger oder kränklicher Hund.  

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   Sonnen Blume-icon
Die richtige Pflege
Die folgenden Pflege Tipps sind für einen Zuchthund ebenso wie für einen Haushund zutreffend. Beide haben das Recht,
ihr schönstes Aussehen zu zeigen.
Das Fell des Silky-Terrier ist sehr fein und seidig, daher der Name "Silky". Es ähnelt in seiner Struktur dem Menschenhaar.
Trotz der Länge seiner Haare verliert er keine d.h. Er haart nicht wie das die meisten Hunderassen tun. Es ist sehr wichtig, dass man den Silky regelmäßig mindestens zwei bis dreimal pro Woche bürstet und kämmt, damit sich das Haar nicht verknotet.

Folgende Pflege-Werkzeuge werden dafür benötigt:  --->  
1. ein auf Castile oder Lanolin aufgebautes rück-fettendes Shampoo (z.B. CRINITON vet.)
2. eine Natur-Haarbürste, 3. einen feinen und einen groben Metallkamm mit Abgerundeten Spitzen,
4. eine Haarschneideschere (z. B. von Hauptner, Lilliput Nr. 85393),  5. ein Trimm-Messer,  6. eine Nagelzange,
7. eine Verdünnung oder Bart-schere, 8. Wattestäbchen.
Wie es im Standard schon erläutert wurde, sollte der Silky- Terrier an den Pfoten bis zum ersten Gelenk, an den Ohren so wie im Vorder-Gesicht frei von langen Haaren sein. Bei den meisten Silky-Terrier ist dies von Natur aus der Fall und deshalb braucht man nur wenig nachschneiden (trimmen); andere wiederum benötigen eine regelmäßige Pflege, also ein Freihalten von langen Haaren an den beschriebenen Stellen.

 Das Baden
Ein Castile oder Lanolin-Shampoo wird hierfür vorgeschlagen. Man kann auch ein Baby-Shampoo nehmen, da es nicht in den Augen brennt. Wir beginnen beim Baden am Nacken des Hundes und arbeiten uns bis zur Rute hin.Der Kopf wird zuletzt gewaschen. Dabei muss man vorsichtig vorgehen, damit kein Wasser in Ohren, Augen oder Nasenlöcher kommt.
Das Shampoo ist gründlich auszuspülen. Damit das Badewasser die richtige Temperatur hat, prüfe man es mit dem Ellenbogen. Sollte es Ihnen zu heiß sein, ist es für Ihren Silky auch zu heiß. Nach dem Baden kann man auch eine Creme-Spülung (ohne Farbe) anwenden, damit sich die Haare besser auskämmen lassen. Es muss dann auch gründlich nach gespült werden.
Zum Trocknen der Haare benutzt man am besten einen Elektro- Heizlüfter. Man stelle seinen Silky-Terrier in genügender Abstand (ca. 0,5 meter) vor den auf die niedrigste Stufe gestellten Heizlüfter und bürste ihn trocken. Bei zu geringem Abstand wird die Haut zu trocken und das Haar wellig. Baden Sie Ihren Silky-Terrier jedoch nie bei Zugluft !
 Das Scheiteln<-->Anleitung: --->  
Man macht es am besten, wenn das Haar noch etwas feucht ist. Der Scheitel wird von einem Punkt zwischen den Augen bis zum Ansatz der Rute am Rücken gezogen. Manche Leute machen es um- gekehrt, andere fangen wiederum an beiden Enden an, und hoffen, in der Mitte richtig zusammenzutreffen. Es ist gleichgültig, nach welcher Methode verfahren wird, die Hauptsache ist dabei, man nimmt sich die Zeit, es richtig zu machen.
Die Haare werden nicht über die Ohren gebreitet. Man teilt das Haar vor und hinter den Ohren, damit diese zwischen dem Scheitel hochstehen. Die Ohren müssen immer frei von langem Haar sein.
Welpen sind sehr schlecht zu scheiteln, da ihr Haar gewöhnlich zu kurz ist und nicht flach liegen bleibt. Wenn das Fell (Haar) dann lang genug gewachsen ist, hat es eine natürliche Neigung, im Scheitel zu fallen.
 Die Ohren
Lange Haare in und auf den Ohren,die über die Augenlinie des Ohres wachsen, sollten entfernt werden. Dies kann durch
Zupfen mit dem Daumen und Zeigefinger geschehen, da das Haar an den Ohren gewöhnlich tot ist. Die Rückseite der Ohren sollte ein samtartiges Aussehen haben. Man fange schon im Welpen-alter an, so dass sich der Hund an das Trimmen gewöhnt.
Es sollten aber immer nur ein paar Haare entfernt werden. Wenn man sich die Finger vorher mit Kreide einreibt, lassen sich die Haare beim Zupfen besser festhalten.
Das Innere des Ohrs wird mit beweglichen Wattestäbchen sauber gemacht und zwar nur die Region, die wir sehen können.
Die Ohren werden in der Regel einmal pro Woche gesäubert; so kann sich nicht zuviel Ohrenschmalz ansammeln, das leicht zu Entzündungen der Ohren führen kann. Die Säuberung ist äußerst vorsichtig vorzunehmen, damit man nicht zu tief in das Ohr kommt und den Hund dadurch verletzt.
 
Füße und Beine
Die Haare an den Füßen bis zum ersten Gelenk sollten auf etwa 5-10 mm Länge gekürzt werden keinesfalls bis zur Haut.
Dazu wird das Haar gegen den Strich gebürstet und mit der Klipp-schere "Lilliput" von Hauptner gekürzt. Die Haare über dem ersten Gelenk sollten nicht entfernt werden, da diese einen Teil des Haar-Kleides bilden. Das lange Haar Über dem ersten Gelenk sollte nach dem Klippen wieder nach unten (mit dem Strich) gebürstet werden. Es sollte aber niemals den Boden berühren.
Nach dem Klippen der Fuß-haare wird mit einer Schere, die abgerundete Spitzen hat (Bart-schere), das über die Außenlinie der Pfoten hinausstehende Haar geschnitten. Man erhält dadurch ein sauberes und abgerundetes Aussehen der Pfoten (Katzenpfoten). Auch das Haar zwischen den Ballen muss kurz gehalten werden, wobei jedoch vorsichtig vorgegangen werden muss, um die Verbindung's Häute nicht zu verletzen.

Die Nägel: --->
Die Nägel sollten wenn nötig immer nach-geschnitten werden. Schon vom Welpen-alter an kann der Hund daran gewöhnt werden. Die Gründe sind verschieden. Manche sagen, es behindere den Fuß am Ausbreiten; andere meinen, es verhindere, dass die Nägel in die Polster wachsen. Auf alle Fälle: Kurzgeschnittene Nägel fördern einen einwandfreien Gang des Hundes.
Die Nägel müssen geschnitten werden, wenn sie den Boden erreichen. Manche Leute bringen es ihren Welpen bei, auf den Rücken zu liegen, wenn sie manikürt werden. Als Werkzeug sollte nur eine Nagelzange verwendet werden. Diese ist in jeder Zoo-Handlung zu erhalten. Ein Wort zur Warnung: Schneiden Sie immer nur ein wenig vom Nagel ab, ca. 2 mm ! Sollten Sie Bedenken haben, lassen Sie es bei einem Tierarzt machen. Haben Sie doch einmal zuviel abgeschnitten und es blutet,verwenden Sie blutstillende Mittel.

 Das Gesich
Kommen Sie das Haar am Nasenrücken in Strich-Richtung abwärts. Die Schopf-haare sollen vom Stop an gescheitelt werden, so dass sie nicht
in die Augen fallen.
 Die Rute
Die korrekte Rute, wie sie vom Standard verlangt wird, hat genügend Fall im Schweif-haar, das sie ausbalanciert aussieht.
Der Fall der Schweif-haare soll nicht länger als 3-4 cm sein und nicht weniger als 3 cm. Man halte die Rute horizontal und gebrauche das Trimm-Messer oder die Bart-schere, um das über- lange Haar zu schneiden. Wenn man die Rute horizontal hält, bekommt man einen besseren Überblick über die Länge der Schweif-haare.
Man nimmt nur einen Teil der Haare, kämmt sie gut durch und sieht dabei nach der genauen Länge und nach natürlichen
Aussehen, damit sie nach "frisch-geschnitten" aussehen.
Die Zähne: --->
Welpen verlieren ihre Milchzähne zwischen dem dritten und sechsten Monat. Dieses nimmt einen langsamen Verlauf und wird manchmal vom Besitzer des Hundes nicht bemerkt. Welpen Gebisse sollten daher daraufhin regelmäßig nachgesehen werden, ob vielleicht Doppelzähne (die alten und die neuen Zähne über einander) vorhanden sind. Wenn die Milchzähne nicht von alleine herausfallen, müssen sie vom Tierarzt gezogen werden, damit die neuen Zähne Platz haben (dies kommt häufig bei den Augenzähnen vor). Die Zähne sollten regelmäßig wegen des gelbbraunen Belages am Zahnfleisch (Zahnstein) untersucht werden. Dieser Belag wird das Zahnfleisch angreifen und die Zähne werden locker. Außer- dem hat der Hund dadurch einen schlechten Atem. Der Zahnstein sollte vom Tierarzt entfernt werden. Wenn man diesen Anregungen folgt und die "Vorher"- und "Nachher"-Bilder betrachtet, hat man einen gut manikürten und gekämmten Silky-Terrier. Nehmen Sie sich genug Zeit undgönnen Sie sich und dem Hund eine Pause
 bei der Pflege. Wenn man jede Woche ein wenig auf die Pflege achtet und sie regelmäßig fortsetzt, ist es sehr einfach, einen immer perfekt aussehen- den Silky zu Besitzen.
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So und hier geht es weiter--->
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